Lumbini (Nepal)
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Im Februar 2008 meldete sich bei uns die zeitweise in Nepal arbeitende Bonner Kunsthistorikerin Bernadette Bröskamp und erzählte uns von einer kleinen Dorfschule, die von dem sozial engagierten Baptisten-Ehepaar Maharana geleitet wird. Weil die Schule nur knapp 2 km von Bernadettes Institut in der Lumbini-Zone entfernt liegt, konnte sie die Maharanas und deren Schule häufig besuchen. An einem Mittwochabend erzählte sie bei action five so begeisternd von der Dorfschule, den Schülerinnen und Schülern sowie von den Schulleitern, dass wir bereit waren, die Nav Jeevan Schule zu unterstützen. Als Bernadette nach ihrem Heimaturlaub wieder zurück in Nepal war, konnte sie die Nachricht von unserer Förderbereitschaft überbringen und Jisay Maharana arbeitete einen Projektantrag für action five aus, in dem die dringendsten Verbes-serungen an dem noch recht unfertigen Schulgebäude aufgeführt sind. Am 12. März 2008 hat die Kerngruppe von action five beschlossen, die folgenden Maßnahmen mit insgesamt 4.700,- Euro in zwei Raten zu unterstützen:

 

1. Verlegen von Stromleitungen für Licht und Ventilatoren, damit die Schule auch bei schlechten Lichtverhältnissen und bei großer Hitze genutzt werden kann.

2. Bau eines Vordaches, damit der Regen nicht seitlich in die Klassenräume eindringen kann.

3. Pflastern eines Weges vom Tor zum Schulgebäude sowie einer Terrasse vor dem Gebäude, damit die Kinder bei Regen nicht im Matsch versinken.

4. Fertigstellen von Toiletten, bei denen bisher nur die Abwassergruben vorhanden sind.

5. Bau von noch fehlenden Außenwänden mit Türen und Fenstern zwischen den Stützpfeilern, die einige Klassenräume im Erdgeschoss erst fertig stellen.

 6. Wetterfester Verputz und Anstrich der Gebäudeteile, die sich noch im Rohbau befinden.

 

Ende Mai hat uns Frau Bröskamp erneut in Bonn besucht. Dabei konnte sie berichten, dass trotz der wahlkampfbedingten, schwierigen Situation in Nepal die erste Rate unseres Geldes wie vorgesehen mit leichter Verspätung für die benötigten Materialien ausgegeben wurde. Die zweite Rate wird nun hautsächlich für Arbeitskosten verwendet.